Data Trends

Wie Baker Hughes mit ThoughtSpot die Supply Chain transformiert

Unternehmen wollen Lieferanten und Partner in ihre Prozesse und Systeme integrieren, aber die damit verbundene Datenmenge hält sie oft zurück. Doch was wäre, wenn dem Procurement eine echte 360°-Sicht über die Lieferanten-Leistung zur Verfügung stünde?

Dies war eine der vielen Fragen, die während des Supplier 360 Track auf unserer Nutzerkonferenz Beyond 2019 diskutiert wurde. Fassen wir uns mit der Antwort kurz. Mit einer 360°-Sicht der Lieferanten wären die Einkäufer in der Lage:

●      Ausgabenanalysen mit viel Detailgenauigkeit durchzuführen

●      Veränderungen bei Angebot und Nachfrage festzustellen und entsprechend zu handeln

●      die Verhandlungsposition zu stärken

●      das beste Produkt zum niedrigsten Preis zu erhalten

●      Die Logistik und Supply Chain zu rationalisieren

Das sieht nicht nur auf dem Papier gut aus, sondern funktioniert auch in der Praxis. Bei Beyond sprach Marc Matthesius, Global Technical Program Manager bei Baker Hughes, darüber, wie das Procurement Team von Baker Hughes ThoughtSpot einsetzt und welche Vorteile es dank Supplier 360 gewonnen hat.

Wie Baker Hughes ThoughtSpot nutzt

Baker Hughes ist eines der größten Energietechnologieunternehmen der Welt. Das Unternehmen, das in über 120 Ländern tätig ist, entwickelt und setzt Technologien ein, um Energie und Industrie voranzubringen.

Die riesigen Datenmengen des Unternehmens hatten die alten BI-Lösungen überlastet, wie Marc Matthesius erklärte. „Wir standen hinsichtlich Geschwindigkeit, Leistung und Selbstbedienungsfähigkeiten wirklich vor einer Herausforderung. Unsere alten Sourcing/Procurement-BI-Berichte brauchten viel Zeit zum Öffnen, die Benutzer konnten nicht flexibel agieren und Berichte ändern oder sie an ihre Bedürfnisse anpassen, was wirklich frustrierend war“.

Der ständig wachsende Rückstand beim Reporting machte auch den Programmierern bei Baker Hughes zu schaffen. Es dauerte sehr lange, Änderungsanforderungen auszuführen und die Interessengruppen zufriedenzustellen, zum Beispiel, wenn Mitarbeiter neue KPIs oder Datenquellen in einen Bericht aufnehmen wollten. Da die Mitarbeiter mit den alten BI-Berichten nicht die erforderlichen Einblicke erhielten, begannen sie, selbst Behelfslösungen zu entwickeln.

Antworten im Handumdrehen

Die meisten Leute gingen in die alten BI-Berichte, setzten Filter und luden dann die ausgewählten Datensätze herunter, um sie in Excel weiter zu analysieren. Sie hatten eigene Pivot-Tabellen und Visualisierungen erstellt und dann alle Informationen in PowerPoint übertragen – und das alles manuell“, erklärte Marc Matthesius. Dieser Analyse-Ansatz verärgerte  die Mitarbeiter, weil er zu viel Zeit in Anspruch nahm und nicht die für die Verwaltung der täglichen Abläufe erforderlichen Einblicke lieferte. Für Marc Matthesius besteht der Hauptvorteil der Nutzung von ThoughtSpot für die Analyse der Supply-Chain-Daten, in der gewonnenen Produktivität. Die Benutzer sind jetzt in der Lage, sofort Dateneinblicke und Antworten zu erhalten.

„Viele Abteilungen und Mitarbeiter innerhalb des Beschaffungswesens – technische Einkäufer, Beschaffungsmanager, Materialspezialisten – nutzen jetzt ThoughtSpot und jeder betrachtet die Beschaffungsdaten aus einem unterschiedlichen Blickwinkel. Dank des automatisierten Prozesses kann sich nun jeder auf die Lösung von Problemen und die Risikominderung von Beschaffungs-Aktivitäten konzentrieren, anstatt manuelle Analyseübungen zu wiederholen oder Programmierer hinzuziehen zu müssen.“

Von der Risikominderung zur Kosteneffizienz in der Supply Chain

Über die Risikominderung hinaus nannte Marc Matthesius zwei weitere Beispiele dafür, wie das Beschaffungsteam ThoughtSpot einsetzt: die Analyse, wie sich die Produkte innerhalb des Supply-Chain-Netzwerks bewegen, und Preisverhandlungen mit den Lieferanten. Der schnelle und einfache Einblick in die Kosten, die bei einem bestimmten Lieferanten anfallen, hilft bei der Identifizierung von Einsparungsmöglichkeiten und stärkt die Verhandlungsposition des Teams. Einblicke in das Supply-Chain-Netzwerk zeigen zum Beispiel, ob Waren pünktlich geliefert werden oder wo potenzielle Engpässe bestehen.

„Der schnelle Zugang zu Daten in einer leicht nutzbaren Oberfläche, die Herausforderungen zu kennen und entsprechend schnell darauf reagieren zu können – das alles hat uns enorme Produktivitätsgewinne gebracht“, erklärte Marc Matthesius.

Eine Reise des kulturellen Wandels

Er betonte auch, dass die erfolgreiche Ausstattung der Mitarbeiter mit Dateneinblicken weit mehr als nur Technologie erfordert – sie muss mit Veränderungen in der Unternehmenskultur und in der Denkweise der Mitarbeiter einhergehen. Der Prozess sollte nicht als eine von außen aufoktroyierte Kraft betrachtet werden, sondern als ein gemeinsamer Weg, der von allen Ebenen des Unternehmens mitgegangen wird. Marc ermutigte Organisationen mit ähnlichen Projekten, den Mitarbeitern die Vorteile aufzuzeigen und sie von Anfang an mit auf die Reise zu nehmen, um Rückschläge und organisatorische Widerstände zu vermeiden.

„Es war Zeit für eine Veränderung“, schloss Marc Matthesius. „Den perfekten Zeitpunkt gibt es zwar nicht, aber man will ja auch nicht von der nächsten Generation überholt werden, sondern über sich hinaus wachsen - go beyond!“

Mehr Informationen von Marc Matthesius, wie Baker Hughes die Ausstattung der Mitarbeiter mit Dateneinblicken meistert, gibt es im Webinar „Democratizing Analytics Across the Enterprise“: https://go.thoughtspot.com/webinar-democratizing-analytics-across-the-enterprise.html

sowie im Interview hier: https://www.youtube.com/watch?v=wMfUNi458og&feature=youtu.be

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